
Stufe: B2/C1(Mittel und Fortgeschrittene)
8 Sitzungen von 1,5 Stunden
Max. 7 Teilnehmer
192€
Afrikanische Ideenwelten
Zeitgenössische Perspektiven, Kritik und intellektuelle Dynamiken.
Dieser Kurs bietet eine Auseinandersetzung mit zeitgenössischen afrikanischen Denkweisen, die als lebendige, pluralistische und kritische intellektuelle Strömungen verstanden werden. Er untersucht, wie afrikanische Denkerinnen und Denker aktuelle politische, soziale, kulturelle und epistemische Herausforderungen analysieren und neu formulieren.
Der Kurs setzt sich mit zentralen Konzepten und Debatten auseinander, darunter Afropolitanismus und Afrofuturismus, Fragen von Demokratie und Souveränität, die Rückgabe kolonialer Kulturgüter, Extraktivismus, Konflikt, die Dekolonisierung des Denkens sowie neue neovernakulare Ausdrucksformen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Art und Weise, wie diese Perspektiven dominante Narrative hinterfragen und alternative Formen des Welt- und Gesellschaftsdenkens entwerfen.
Reflexionsachsen
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Afrikanische Denkweisen als zeitgenössische, kritische und dynamische Perspektiven verstehen.
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Zentrale Begriffe und Konzepte wie Afropolitanismus, Afrofuturismus und Dekolonisierung des Denkens analysieren.
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Zusammenhänge zwischen politischer Theorie, kulturellen Praktiken und gesellschaftlichen Konflikten untersuchen.
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Fragen von Souveränität, Demokratie, Extraktivismus und kulturellem Erbe kritisch reflektieren.
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Alternative Narrative und epistemische Ansätze jenseits eurozentrischer Denkrahmen erkunden.
Sprachliche und diskursive Kompetenzen
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Über afrikanische Denkweisen und zeitgenössische intellektuelle Debatten präzise und differenziert sprechen.
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Komplexe theoretische Positionen, Diskurse und Konzepte beschreiben, analysieren und miteinander in Beziehung setzen.
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Kritische Perspektiven formulieren und dominante Narrative hinterfragen.
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Eine argumentierte Position zu politischen, kulturellen und epistemischen Fragestellungen entwickeln und strukturieren.
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Über sensible und kontroverse Themen in einem reflektierten Diskussionsrahmen debattieren, der Differenzierung und Perspektivenvielfalt berücksichtigt.