Formation

Stuffe: B2/C1(Mittel und Fortgeschrittene)
8 Sitzungen von 2 Stunden
6 participants max.
256€
Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung
Globale Ziele, Spannungsfelder und Transformationsprozesse.
Dieser Kurs bietet eine kritische Auseinandersetzung mit der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung, die nicht als festgelegtes politisches Programm verstanden wird, sondern als ein offener globaler Rahmen, der in den heutigen Gesellschaften wirksam ist. Er untersucht die zentralen Herausforderungen, auf die die Ziele für nachhaltige Entwicklung reagieren, sowie die Spannungsfelder, Transformationen und Handlungsspielräume, die sie auf internationaler Ebene eröffnen.
Der Kurs analysiert die Zielsetzungen der Agenda 2030 in ihren wirtschaftlichen, sozialen, ökologischen und politischen Dimensionen. Er setzt globale Problemstellungen, Umsetzungsstrategien und konkrete Handlungsebenen in Beziehung, insbesondere im Hinblick auf Armutsbekämpfung, Ungleichheiten, Klimawandel, Umweltzerstörung, Frieden, Gerechtigkeit und internationale Zusammenarbeit. Ein besonderer Fokus liegt auf den Grenzen bestehender Entwicklungsmodelle sowie auf den Zielkonflikten und Messfragen nachhaltiger Entwicklung.
Reflexionsachsen
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Die Agenda 2030 als globalen und prozesshaften Orientierungsrahmen verstehen.
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Zentrale Herausforderungen nachhaltiger Entwicklung in ihren verschiedenen Dimensionen analysieren.
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Umsetzungsdynamiken und Handlungsebenen auf globaler, nationaler und lokaler Ebene untersuchen.
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Fortschritte, Indikatoren und Messinstrumente kritisch einordnen.
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Spannungsfelder und Zielkonflikte nachhaltiger Entwicklung reflektieren.
Sprachliche und diskursive Kompetenzen
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Über nachhaltige Entwicklung und globale Zielsetzungen präzise und differenziert sprechen.
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Komplexe Zusammenhänge, Strategien und politische Maßnahmen beschreiben, analysieren und miteinander in Beziehung setzen.
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Ziele, Prozesse und Grenzen nachhaltiger Entwicklung benennen, erklären und kritisch hinterfragen.
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Eine argumentierte Position zu globalen Entwicklungsfragen formulieren und strukturiert darlegen.
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Über sensible globale Herausforderungen in einem reflektierten Diskussionsrahmen debattieren, der Differenzierung und Perspektivenvielfalt berücksichtigt.